Mit grosser Freude und auch ein wenig stolz dürfen wir bürgerlichen Initianten das Zustandekommen des Referendums gegen die Sondervorlage, Weiterführung der gemeindeeigenen Trinkwasserförderung und Genehmigung eines Projektierungskredits von CHF 450'000.-- für die zukünftige Trinkwasseraufbereitungs-Anlage der Wasserversorgung Muttenzverkünden. Trotz grosser Ferienabsenz und hohen Temperaturen ist es uns gelungen 1200 Unterschriften, zu sammeln (500 sind erforderlich). Wir danken allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die uns mit ihrer Unterschrift und/oder tatkräftiger Hilfe beim Sammeln unterstützt und somit einen repräsentativeren Entscheid an der Urne erwirkt haben. Eine derart wichtige Frage, die uns gegen 20 Millionen Franken kosten wird, darf nicht nur von etwa 200 Personen an der Gemeindeversammlung entschieden werden.

Am vergangenen Donnerstag konnten die zahlreichen Unterschriftsbogen dem Gemeindeverwalter Urs Girod fristgerecht übergeben werden. Als Verpackung wurden drei grosse Filtertüten gewählt, die symbolisieren sollen, dass uns die Reinigung des Muttenzer Wassers durch eine erprobte, mehrstufige Anlage sehr wichtig ist. Auch wir wollen eine gute oder sogar eine über alle Zweifel erhabene Wasserqualität. Darum sind wir gegen den Alleingang der Gemeinde Muttenz.
Das Referendumskomitee freut sich auf die bevorstehende Urnenabstimmung vom 26. September 2010 und hofft wiederum auf eine breite Unterstützung der Stimmbevölkerung von Muttenz.
 
Für das überparteiliche Referendumskomitee:
 
Daisy Marti (CVP), Jean-Claude Merlo (SVP) und Jürg Bolliger (FDP)